vom 06.07.2010 in Landesverband, WWR
Liebe Piraten und Interessenten, die nicht die sächsische Piratenmailingliste abonniert haben. Wir möchten die Möglichkeit geben, euch kurz zu informieren, welche Themen die sächsische Piratenpartei momentan beschäftigt oder “Worüber Wir Reden”.
Bundesparteitag 2010.2
Chemnitz hat sich am 01.07.2010 für den Bundesparteitag 2010.2 beworben. Bei der Bundesvorstandstelefonkonferenz wurden die Bewerbungen kurz ausgewertet. Chemnitz ist mit Abstand die günstigste Bewerbung. Neben Chemnitz haben sich auch Alsfeld und Halle beworben. Die Entscheidung wird nach der Befragung der einzelnen Kandidaten am 15.07.2010 bekannt gegeben. » hier weiterlesen …
vom 15.03.2010 in Aktionen, Aktuelle Themen

Ahoi Piraten und Freibeuter,
der Foebud e.V. hat heute eine Verfassungsbeschwerde gegen ELENA (Elektronischer Entgeldnachweis) gestartet. Die Sächsischen Piraten, wie auch die Piratenpartei Deutschland, rufen dazu auf, sich der Beschwerde anzuschließen.
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vom 15.03.2010 in Aktionen, Aktuelle Themen
Ahoi Piraten, wie schon in den vergangenen Wochen in einigen Aktionen gezeigt (Mahnwachen am 23. und 24. Februar, Aktion am 8. März in Dresden), kämpfen wir weiter gegen die Verabschiedung der Neufassung des Jugenmedienstaatsvertrages (JMStV).
In der kommenden Woche finden sachsenweit Aktionen statt. Am Dienstag den 16. März machen die Piraten in Dresden, Leipzig und Zittau den Anfang und am Freitag den 19. März werden auch in Chemnitz und Zwickau Flyer verteilt und Passanten im Straßengespräch für die “Zensur duch die Hintertür” sensibilisiert.
Wir hoffen, Ihr erscheint zahlreich. Bringt Freunde und Bekannte mit, die sich dafür interessieren und etwas ändern wollen. Wir wollen die Leute auf dieses Thema aufmerksam machen und natürlich auch zeigen, dass es uns, den Piraten, ein Herzensthema ist und wir nicht kampflos zuschauen, wenn versucht wird, die Freiheitsrechte zu beschneiden.
Hier noch die genauen Fakten:
Dresden: Dienstag, 16.3. ab 17 Uhr, Prager Straße, Freitreppe
Leipzig: Dienstag, 16.3. ab 17 Uhr, Ecke Grimmaische-/Universitätsstraße
Chemnitz: Freitag, 19.3. ab 17 Uhr, Roter Turm
Zwickau: Freitag, 19.3. ab 18 Uhr, Hauptmarkt
Zittau: Dienstag, 16.3. ab 17 Uhr, Marktplatz
Die weiteren Dinge zur Organisation zu den jeweiligen Aktionen findet ihr im Piratenwiki.
by Urup und metterson
vom 12.03.2010 in Aktuelle Themen
Die Piratenpartei Deutschland ist dem Bündnis “STOP ACTA” beigetreten. Diese internationale Vereinigung verlangt den Stopp der Verhandlungen und die Offenlegung der bisherigen Ergebnisse des ACTA-Abkommens. Zur Durchsetzung dieser Ziele wurde eine öffentliche Petition ins Leben gerufen.
Durch ACTA (Anti-Couterfeiting Trade Agreement) werden unter dem Deckmantel eines Handelsabkommens ohne jeglichen öffentlichen Diskurs tiefe Einschnitte in die Freiheitsrechte der Bevölkerung geplant. Daran beteiligt sind neben den Ländern der Europäischen Union unter anderem auch die USA, die Schweiz, Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate. Offizielles Ziel des Abkommens ist die Einschränkung von Produktpiraterie. Zu diesem Zweck sollen Internetzugänge kontrolliert und Nutzer gesperrt werden. Auch persönliche Durchsuchungen an den EU-Grenzen und eine Konfiszierung von Speicher- und Computergeräten ohne richterlichen Beschluss werden hinter verschlossenen Türen diskutiert.
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vom 12.03.2010 in Aktuelle Themen
Ahoi Piraten und Freubeuter,
ab morgen werden in den heiligen Hallen der Universität Chemnitz wieder einmal die Linux- und OpenSourcefreunde anzutreffen sein. Die Chemnitzer-Linux-Tage finden zum mittlerweile 12. Mal statt und es werden wieder mehr als 2500 Besucher erwartet. Das genaue Programm ist hier und die Anfahrtsbeschreibung hier abrufbar.
Auch wackere Piraten werden vor Ort sein um sich durch das immens große Vortragsprogramm zu hangeln. Von denen einige auf großer Fahrt, zusammen mit dem überparteiliche Bündniss AK Datenbanken, am Samstag einen Stand auf den CLT haben.
Der AK Datenbanken kämpft gegen die intransparenten Polizeidatenbanken in Sachsen. Unter anderem vertreten durch Kerstin Harzendorfer, Michael Grasemann und Matthias Görner welche am Samstag um 17 Uhr einen Vortrag im Raum V1 halten.
by Metterson
vom 12.02.2010 in Aktuelle Themen
Ahoi Piraten und Freibeuter auf den Meeren,
wir können heute mal einen kleinen Sieg verbuchen!
Das EU-Parlament hat das SWIFT-Abkommen abgelehnt. Nachdem es im vergangenen Jahr noch kurz vor dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon von der Europäischen Kommission unter Zustimmung der europäischen Innenminister verabschiedet worden war, hat sich das gestärkte Parlament auf europäischer Ebene heute gegen dieses Abkommen ausgesprochen.
Symbolfoto
vom 01.10.2009 in Aktuelle Themen
Der Pirate-Stick ermöglicht es auch unerfahrenen Nutzern, einfach und unproblematisch online sicher zu kommunizieren. Der Pirate-Stick ist ein mit TrueCrypt verschlüsseltes Software-Paket, das auf einem USB-Stick gespeichert und auf jedem Windows-Rechner direkt ausgeführt werden kann.
Das Paket beinhaltet folgende Software:
- Mozilla Firefox zum Surfen (3.0.4)
- Mozilla Thunderbird zum Mailen (2.0.0.17)
- Keepass für Passwörter(1.09)
- Miranda IM zum Chatten (0.7.12)
- Putty für den Admin (31.8.2006)
- 7Zip zum Packen (4.57)
Firefox hat bereits die Add-Ons Adblock Plus, CustomizeGoogle, NoScript, Perspectives und SSL-Blacklist. Außerdem das CA Cert Root-Zertifikat und ein deutsches Wörterbuch installiert. Desweiteren wurde die Startseite angepasst, sowie einige piratische Favoriten hinzugefügt.
Thunderbird wurde mit dem Enigmail-AddOn ausgerüstet und unterstützt die Verschlüsselung mit GPG und IDEA. Er hat ebenfalls ein deutsches Wörterbuch und die Piraten-Startseite bekommen. Für die Verwaltung von Terminen wurde das Lightning Plugin installiert.
Miranda hat ein OTR-Plugin vorinstalliert und unterstützt die Instant-Messaging-Netzwerke ICQ, Jabber, MSN, AOL, Yahoo.
Der Pirate-Stick wird von uns stetig weiterentwickelt werden, die aktuelle Version 0.23 vom 19.09.2008 steht hier zum
download
bereit.
Und weil die SOftware auf dem Pirate-Stick auf dem Stand letzten Jahres ist, bedarf es dringend eines UPDATES!
vom 30.07.2009 in Wahlen
Telemedicus hat den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien mehrere Fragen zu ihren medienpolitischen Grundsatzpositionen gestellt. Hier werden die Positionen der PIRATENPARTEI vorgestellt.
Hält Ihre Partei die Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten – auch in der derzeitigen technischen Umsetzung – für sinnvoll? Sollten Internetsperren zukünftig auch bei anderen Rechtsverletzungen, wie zum Beispiel solchen im Urheberrecht zum Einsatz kommen?
PIRATENPARTEI: Nein, eine Bekämpfung von kinderpornografischen Angeboten im Internet muss allein mit rechtsstaatlichen Mitteln erfolgen. Internetsperren werden weder rechtsstaatlichen Anforderungen gerecht, noch den Anforderungen der Verhältnismäßigkeit und voraussichtlich nicht einmal denen der Zuständigkeit. Darüber hinaus ist das Gesetz zur Bekämpfung von kinderpornografischen Angeboten im Internet unwirksam und sogar kontraproduktiv. Eine Rechtsverfolgung muss grundsätzlich am Ursprung beginnen, also beim Content Provider.
Wir lehnen Internetsperren als Maßnahme der vorbeugenden Strafverfolgung generell ab, da sie ein Mittel der Zensur darstellen, das nach dem Grundgesetz keinesfalls zu den rechtmäßigen Mitteln der Strafverfolgung zählt. Wir setzen uns entschieden für eine wirksame Bekämpfung von kinderpornografischen Angeboten im Internet ein. Man muss sich aber klarmachen, dass „gesperrte” Inhalte ja nicht aus dem Netz entfernt werden, sie werden nur ausgeblendet. Von versierten Internetnutzern können sie jederzeit eingesehen werden und durch die Sperrlisten können sie sogar noch einfacher gefunden werden. Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten sollten schleunigst komplett aus dem Netz entfernt werden. [...]*
Alvar Freude vom „AK Zensur” hat Provider angeschrieben, auf deren Servern Internetseiten gehostet waren, die sich auf den Sperrlisten befinden. Innerhalb der ersten 12 Stunden waren bereits 60 der Seiten schon offline. Wohlgemerkt auf das einfache Anschreiben eines aufmerksamen Bürgers hin. Warum können das BKA und Frau von der Leyen das nicht? [...]* Internetsperren stellen generell eine Maßnahme dar, die wir [...]* auch bei anderen Rechtsverletzungen ablehnen. [...]*